Der Hovawart

Hallo Hundefreund, darf ich mich vorstellen?

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Ernährung, Pflege:

Dem gefräßigen Kerl hängt der Magen ständig in den Kniekehlen. Wer Zeit und Geld hat, kann ihm das Futter gern täglich frisch zubereiten. Ein Rüde braucht gut und gerne 600 g Fleisch 300 g Gemüse und 300 g Reis. Für das schöne Fell gibt´s zusätzlich einen Löffel Hefe und einen Löffel Maiskeim- oder Sonnenblumenöl. Fertigfutter aus dem Handel, ob naß oder trocken, ist praktischer und auf jedem Fall preiswerter, läßt das große Geschäft Ihres Vierbeiners aber auch wesentlich umfangreicher ausfallen. Bekommt der Hund vor allem Trockenfutter, so braucht er besonders viel Wasser.

Hovawart Mara mit Apfel 

So kann Hundefutter auch aussehen, auf die Dauer ist das jedoch weder befriedigend noch gesund bzw. artgerecht.

Wir verfüttern an unsere Hunde schon seit einigen Jahren und mit bestem Erfolg das Hundefutter Dogreform, zu beziehen unter >>>
Unsere heranwachsenden Welpen werden mit diesem Futter, welches "Zucht Spezial" heißt aufgezogen. Besonders gefällt uns hier, dass das Futter ohne jegliche Konservierungsstoffe hergestellt wird, da diese oftmals Auslöser von Allergien sind.

Der schöne Pelz muß regelmäßig gebürstet werden. Mit kräftigen Strichen bürsten Sie in Wuchsrichtung. Widerspenstige Knötchen, die sich weder mit Bürste noch mit Metallkamm lösen lassen, schneiden Sie vorsichtig mit einer Schere heraus. Heben Sie die Ohren an, um die Unterseite der Ohrmuschel zu bearbeiten - aber bitte ganz sachte, denn dieser Teil ist sehr empfindlich.

Widerristhöhe:  63 bis 70 cm für Rüden, 58 bis 65 für Hündinnen.

Gewicht:  ca. 40 kg für Rüden, Hündinnen ca. 30kg.

Farbe:  Schwarzmarken, Schwarz und Blond; einzelne weiße Flecken an der Brust sowie einzelne weiße Haare an Zehen und Rutenspitze sind zulässig.

Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 Jahre

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Empfehlenswerte Literatur: 

 

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten

  • Verlag:      Müller Rüschlikon; Auflage: 1 (27. August 2015)
  • Sprache:   Deutsch
  • ISBN-10:   3275020358
  • ISBN-13:   978-3275020355
  • Beschreibung

    Hunde sind Freunde fürs Leben - wenn man sich für den Richtigen entscheidet. Das hängt im Wesentlichen davon ab, welche Rasse man wählt. Diese sollte ihrem Halter nicht nur gefallen, sondern auch zu ihm und seinen konkreten Lebensumständen passen. Das ist leicht geprüft, wenn man den richtigen Ratgeber hat. Zum Beispiel diese neue Buchreihe. Sie gibt Antwort auf die 50 wichtigsten Fragen, die künftige Halter an ihre Lieblingsrassen stellen: Was für einen Charakter hat der Hund? Zählt er zu den so genannten Kampfhunden? Ist er familientauglich? Wie viel Auslauf braucht er? Wie aufwändig ist die Fellpflege? Ist die Rasse auch für ein Leben in einer Stadtwohnung geeignet? Wie anfällig ist sie für Krankheiten? Wo finde ich einen seriösen Züchter? Diese und 42 weitere wichtige Fragen beantworten ausgewiesene Experten in jedem einzelnen Band.

    Wer einen Hovawart ins Herz schließt, erfährt Tag für Tag was Treue und Freundschaft ist. Kein Wunder, dass er immer beliebt er wird. Sein Name bedeutet "Wächter der Habe". Und wachsam ist er allemal, aber auch spielbegeistert, intelligent, loyal, selbstbewusst und sehr charmant.

    Rezension

    "Von Schönfärberei keine Spur: Da wird durchaus deutlich abgeraten, gewarnt, vor Augen geführt, denn der Leser soll ehrlich abwägen, ob er die speziellen Bedürfnisse der besprochenen Hunderasse wirklich erfüllen könnte. Nach dem Lesen weiß wirklich jeder, worauf er sich einließe und ob ein Hund dieser Rasse tatsächlich die richtige Wahl wäre. (...) Eine zudem noch preiswerte Reihe, die ganz neue Maßstäbe setzt." (DER HUND 3/2002)

    Portraits

    Susanne Kerl:  Susanne Kerl hält seit vielen Jahren Hovawarte und züchtet diese Rasse im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Sie ist Chefredakteurin der renommierten Hundefachzeitschrift DER HUND und Autorin zahlreicher Fachartikel. Im Müller Rüschlikon Verlag ist bereits von ihr erschienen: "Hunde kaufen mit Verstand", "Wir wollen einen Hund" und "Der Hovawart".

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    Gebundene Ausgabe: 104 Seiten

  • Verlag:         animal learn (1. November 2001)
  • Sprache:    Deutsch
  • ISBN-10:    3936188017
  • ISBN-13:    978-3936188011
  • Beschreibung

    Turid Rugaas gründete und leitet die Hagan Hundeskole in Norwegen und arbeitet inzwischen seit mehr als 30 Jahren hauptberuflich mit Hunden. Sie arbeitete zunächst in verschiedenen Vereinen, bis ihr die dort üblichen, starren Kursinhalte nicht mehr zusagten. Daraufhin entwickelte sie ihre eigene Trainingsmethode, nahm erfolgreich an zahlreichen Prüfungen und Wettbewerben zur Gebrauchstüchtigkeit und zum Grundgehorsam von Hunden teil und beschäftigte sich u.a. mit der Ausbildung von Rettungshunden. Ende der achtziger Jahre begann sie zusammen mit ihrem Kollegen Stale Odegard die Beschwichtigungssignale von Hunden langfristig und umfassend zu erforschen. Ergebnisse dieses Projekts sind u.a. Diavorträge und ein Videofilm, die inzwischen um die Welt gegangen sind. Turid Rugaas bildet Hundetrainer in vielen europäischen Ländern aus und gibt hier ihre Erfahrungen zum Ausdrucksverhalten der Hunde und zu Themen wie Beschwichtigungssignale, Angst, Stress, Bellverhalten und Erziehung weiter. Sie ist eine international gefragte Referentin und berät Hundebesitzer in aller Welt.

    Ihre Forschungsarbeit über Beschwichtigungssignale bei Hunden und Wölfen haben die Norwegerin Turid Rugaas weltweit bekannt gemacht. In diesem Buch erklärt sie, warum, wann und wie Beschwichtigungssignale von Hunden eingesetzt werden.

    Ebenso beschreibt sie, wie wir Menschen die Signale erkennen, deuten und sogar selbst einsetzen können. So wird es jedem möglich, zu einem besseren Verständnis seines eigenen, aber auch fremder Hunde  zu kommen.

    Dieses Buch ist die spannende Einladung, die faszinierende Welt der hundlichen Kommunikation noch besser kennen zulernen. Mit vielen Farbfotos und Fallbeispielen!

    Ein Muß für jeden, der das Ausdrucksverhalten von Hunden besser verstehen möchte!

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    Wieviel Wolf steckt in Ihrem Hund?

    Der Hund stammt bekanntermaßen vom Wolf ab. Auch wenn das bei einigen Hunden kaum noch zu sehen ist. Aber was glauben Sie ist davon bei Ihren Hund übrig geblieben? Wie ist das Rudelleben unter Wölfen und das Rudelleben bei Ihnen zu Hause? Lesen und vergleichen Sie................

    Ein Bericht von Patrice Krüger, Aktion Tier, Geschäftsstelle Berlin (Auszug aus der Ausgabe 4/2006 "Mensch und Tier", mit freundlicher Genehmigung vom Verlag)

    In einem Wolfsrudel gibt es die Alphawölfe, die Betawölfe und sogenannten Spezialisten. Dass die Alphatiere die Entscheidungsträger im Rudel sind, ist klar. Hundehalter glauben grundsätzlich, sie wären die Alphatiere, allerdings stimmt das in den meisten Fällen nicht. Alphatiere bestimmen das gesammte Rudelleben, sind aber in der Regel nicht die größten und kräftigsten Tiere. Das sind die Betatiere. Sie setzen die Entscheidung der Alphawölfe bei den anderen Rudelmitgliedern durch, sollen das Rudel größer erscheinen lassen als es ist und sie haben die Aufgabe, das Rudel vor Feinden zu verteidigen. Deshalb bekommen Sie auch den größten Anteil der erlegten Beute, um ihr Gewicht zu halten. Spezialisten werden die Jäger, Babysitter und Omegawölfe genannt. Jäger sind zum größten Teil Weibchen.  Sie sind kleiner und schmaler und dadurch sehr schnell. Zum Reißen der Beute benötigen sie aber die kräftigeren Männchen. Sie können eine Geschwindigkeit bis zu 60 km/h erreichen und diese auch bis zu einer Stunde halten. Babysitter sind die Wölfe, die das Privileg haben, auf die Welpen der Alphawölfin aufzupassen. In der Regel sind das ältere, erfahrene Wölfe, müssen aber nicht zwangsläufig Weibchen sein. Die Alphawölfin wählt sie vor der Geburt ihrer Jungen aus. Die Omegawölfe sorgen für das Gleichgewicht innerhalb des Rudels. Sie schlichten Streit zwischen den einzelnen Rudelmitgliedern und sind die "Clowns" der Truppe. Vielleicht kennen Sie das, dass Ihr Hund plötzlich anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln oder Sie zum Spielen auffordert, während Sie sich gerade über etwas ärgern. Dann nimmt er die Stellung des Omegawolfes in Ihrem Rudel ein.

    Unterscheiden kann man die Ränge der Tiere an der Fellfarbe, an der Haltung der Rute und am Geruch. Alphatiere haben dunkles Fell an Augen und Ohren und einen schwarzen, breiten Streifen vom Nacken bis zur Schwanzspitze. Ihre Rute steht immer hoch und sie haben den intensivsten Geruch. Betatiere haben eine neutrale Fellfarbe und halten ihre Rute waagerecht. Spezialisten sind sehr hell und halten ihre Rute unten um ihre Unterwürfigkeit zu demonstrieren. Es ist genau aufgeteilt, welches Rudelmitglied welche Beuteteile bekommt. Dadurch entstehen die unterschiedlichen Fellfarben und die unterschiedliche Intensität des Geruches. Fortpflanzen dürfen sich nur die Alphatiere. Die Alphawölfin unterdrückt die Läufigkeit der anderen Weibchen durch ihr extrem dominantes Auftreten, das schon mehrere Monate vor der Läufigkeit beginnt.  Falls aber ein Alphatier verstirbt, kann es zu einer "Panikvermehrung" im Rudel kommen  um das Überleben des Rudels zu sichern. Welchen Rang ein Wolf im Rudel einnimmt, steht schon im frühen Welpenalter fest.  Z.B. werden die Jungen, die für sich die mittleren Zitzen der Mutter beanspruchen, ranghöhere Stellungen einnehmen. Denn aus diesen kommt die beste Milchqualität und dadurch werden sie kräftiger als die anderen. Vielleicht haben Sie das bei den Welpen Ihrer Hündin schon mal festegestellt : Die Mutter bringt ihren Jungen, bevor sie die Welpen dem Rudel vorstellt, das Auftreten jedes einzelnen Rudelmitgliedes gegenüber bei. Wenn sie in den Bau kommt und z.B. nach dem Alphawolf riecht, drückt sie den Welpen in die Stellung, in der sie dem Alphawolf ihren Respekt und ihre Unterwürfigkeit zeigt. Sie bringt dem Nachwuchs auch die Gefahren, die von den Beutetieren ausgehen, bei. Sie holt z.B. das Bein eines Bisons oder das Geweih eines Hirsches und zeigt ihnen, dass Gefahren von Huftritten oder Geweihhieben ausgehen. Die Wölfin duldet keine anderen Rudelmitglieder in der Nähe ihrer Welpen, so lange bis sie entscheidet, wann das Rudel die Jungen kennen lernen darf und der Babysitter seine Aufgabe übernimmt. Vielleicht lässt Ihre Hündin Sie ja auch am Anfang nicht an die Kleinen. Auch entscheiden die Alphatiere wann, wo und wie gejagt wird. Wenn eines der Alphatiere ein Bein eines Rehes bringt, dass aus der vergangenen Jagd stammt, imitiert es den Hufschlag und zeigt den Anderen, dass es jetzt zur Jagd geht und welches Beutetier erlegt werden soll. Durch die Haltung der Rute wird die Richtung der Jagd angezeigt.

    Es ist faszinierend zu sehen, wie ein Wolfsrudel strukturiert ist, wie sie miteinander umgehen, wie sie miteinander kommunizieren und wie konsequent sie die Rangordnung einhalten, denn wenn nur eine Kleinigkeit nicht stimmt, kann das ganze Rudel nicht überleben. Auch Ihr Hund wird auf Fehler in der Rudelführung reagieren. Ein wenig ist bei unseren Hunden auch davon übrig geblieben, aber ich glaube,  dass ein Hunderudel unter den Bedingungen, unter denen Wölfe leben, eine nicht so große Überlebenschance haben. Menschen sollten erst darüber nachdenken, ob für Sie ein Hund in Frage kommt, bevor Sie sich einen anschaffen. Denn Sie müssen das Rangordnungsprinzip verstehen und jeden Tag ausleben. Wenn der Hund glaubt, das Alphatier zu sein, werden Sie merken, wie viel Wolf noch in einem Hund steckt und Ihre liebe Mühe mit ihm haben. Dennoch gibt es kein anderes Haustier als den Hund,  der sich so an den Menschen angepasst hat und mit dem richtigen Umgang wird jeder mit diesen Tieren viel Spaß haben können.